Die Überwindung von (offenen und/oder verdeckten) Differenzen ist für ein produktives Miteinander wichtig: im Betrieb als auch in jedem weiteren Zusammenwirken.-
Zumal sie ein persönlich-individuelles HerzensAnliegen jedes Beteiligten ist.

Die menschlichen Vielfältigkeiten im betrieblichen Leistungserstellungsprozess und die daraus jeweils individuell wirkende betriebliche Arbeitskultur bestimmen den Alltag im Miteinander bei der Zusammenarbeit. Leider gibts nicht immer ein MITeinander bzw. eine ZUSAMMENarbeit.

Innerhalb studiengemässer, akademischer Vertiefung in Verbindung mit anschliessender professioneller Expertise erachtete ich¹ einen anderen Managementansatz als betriebswirtschaftlich angemessen an, als den, der aus 'der Not heraus' leider überwiegend betrieben wird. Dieser neuen, systematischen ManagementAlternative gab ich den Namen "Konfliktmoderation" (York-Axel Weidemann, 1994).- Nach den vielen zwischenzeitlichen Jahren gilt dieser Ansatz mittlerweile als 'fester' Begriff, der dadurch auch weniger erklärungsbedürftig ist. Viele verwenden auch den Begriff der Mediation oder auch die einfache Beschreibung der 'Vermittlung', was einfach zutreffend ist.

Klar ist, dass so Manche mittlerweile hiermit landauf landab herumturnen, ohne einen praxisorientierten oder gar praktischen Mehrwert für die Beteiligten vor Ort zu vermitteln.- Oft sind sie persönlich bereits aufgrund ihrer eigenen Persönlichkeitsentwicklung leider noch nicht dazu gekommen,  ihre inneren Konflikte die sie selber haben, selbst zu (er-) kennen - geschweige zu verarbeiten. Und wollen sich aber beruflich um Andere kümmern, was aber einen folgenreichen Widerspruch in sich bergen kann. Möglicherweise ist auch dies ein soziologischer Beleg für unsere hiesige Kultur, immer auf den Anderen zu schauen und nicht auf sich selber.

"Erst wenn wir aufhören, innerhalb einer DelegationsKultur Probleme auf Andere bzw. in die Zukunft abzuschieben, werden wir in der Lage sein, eine grundlegend gute Arbeitskultur zu erreichen, die als beste Voraussetzung für ein gutes Wirtschaften anzusehen ist." ¹

Die Konfliktmoderierung sollte sich ausschliesslich an der Interessenlage der unternehmerischen Betriebssphäre seitens des Auftraggebers orientieren. Dabei muss Diskretion Ehrensache sein.

Unter der Rubrik "Personal" auf der linken 'Befehlszeile' können Sie zu diesem Thema einen Reader kostenfrei herunterladen (123seitiges PDF).

¹ York-Axel Weidemann,      c/o

infoKonzepte.de